Vergessene Meister


Vergessene Meister

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Ein Lehr- und Lesebuch mit den besten Partien von Leonhardt, Rotlewi, Sultan Khan, Petrow und Eliskases

Von Frank Zeller und Tim Hagemann

227 Seiten, kartoniert, 1. Auflage 2018

Schachverlag Kania


Unvergessene Schachpartien hieß ein populäres Schachbuch von Theo Schuster, der dem Publikum das Schaffen von Lasker, Tarrasch, Capablanca, Aljechin und anderen nahebrachte. Als Reminiszenz hierzu beleuchtet Vergessene Meister das Schaffen von fünf weniger bekannten, teils jedoch sehr starken Meistern aus dieser Epoche.

Allen voran der sagenumwobene Inder Sultan Khan, aber auch der nach dem Krieg in Argentinien verbliebene Österreicher Erich Eliskases verkörpern indes für die damalige Zeit absolute Weltklasse.

Für den biographischen Teil zeichnet Tim Hagemann verantwortlich. Der Kierkegaard-Spezialist und starke Amateurspieler (Elo 2187) verfaßte bereits Bücher über Frank Marshall und über das WM-Duell Schlechter - Lasker und schenkte der Schachwelt das verschollene Manuskript von Eliskases' Lehrwerk Stellungsspiel.

IM Frank Zeller ist dem Schachpublikum durch seine Bundesligaeinsätze und durch seine zahlreichen Artikel in der Europa-Rochade oder der Zeitschrift Schach bekannt. Literarisch trat er nicht zuletzt mit Sizilianisch im Geiste des Igels hervor. Als Romantiker am Schachbrett hat er sich viel mit den Ideen alter Meister befaßt. In diesem Buch zeigt er auf verblüffende Weise, wie modern das Spiel von Sultan Khan in vielerlei Aspekten war. Eliskases wird als vielseitiger Pragmatiker porträtiert, im Katalanisch-Pionier Petrow sieht er einen Vorgänger von Kramnik. Auch Rotlewi und Leonhardt waren Großmeister von faszinierender Eigenart.

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