13 Kinder Caissens

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Von Josef Krejcik

59 Seiten, kartoniert, 1924

Verlag der Wiener Schachzeitung


Vorwort

Am 19. März 1899 bekam ich zu meinem 15. Namenstage ein Schachspiel. Das war für mich der äussere Anlass, das Spiel zu erlernen, das seither in meinem Leben einen so grossen Platz eingenommen hat.

Es drängte mich, zur 25. Wiederkehr jenes Tages der Schachwelt eine geschlossene Arbeit vorzulegen. Die Wahl war mir freilich ein wenig schwer. Ich habe zahlreiche Turniere mitgemacht und, wenn mir auch grössere Erfolge versagt blieben, doch brillante Partien in einer von keinem österreichischen Amateur erreichten Anzahl geliefert. Ich verfüge über eine grosse Anzahl von guten Problemen, Selbstmattaufgaben und Endspielstudien, von denen manches Stück preisgekrönt wurde. Unter den zahllosen journalistischen Arbeiten und Vorträgen aus meiner Feder ist genügend, was wert wäre, der Vergessenheit entrissen zu werden.

Nach langem Zaudern entschloss ich mich, als Jubiläumsausgabe eine Sammlung meiner Schacherzählungen, meist humoristischen Einschlages, darzubringen. Auf diesem Gebiete, das sonst so schwach beackert ist und doch so viele Freunde hat, kann ich ganz Eigenes bieten und brauche keinen Wettbewerb zu scheuen. Jede der folgenden Erzählungen hat Freunde gefunden, manche mir eine Flut von schwärmerischen Zuschriften eingetragen. So wird auch diese Sammlung gerne gelesen werden.

Ich wollte dieses Buch meinem alten Freunde Georg Marco, dessen humorvolle Lebensauffassung stets auch die meine war, widmen. Am 28. August 1923 schied dieser lachende Philosoph aus dem Erdental. Ihm hätte das Buch sicher eine grosse Freude bereitet. So mögen diese Blätter seinem Gedenken geweiht sein!

 

Inhaltsverzeichnis

I. Aus meinem Leben - Dichtung und Wahrheit

1. Wie ich das Schachspielen erlernte ("Wiener Schach-Zeitung 1908)
2. Neujahrsbetrachtungen eines Unglücklichen ("Münchner Neueste Nachrichten" 1914)
3. Ueber Schachblindheit ("Neue Wiener Schach-Zeitung" 1923)

II. Schnurren

4. Wenn zwei dasselbe tun (Fastnachts-Zeitung des "Deutschen Schachvereines" 1922
5. Rousseau als Schachspieler ("Sport-Tagblatt" 1921)
6. Die bezwungenen Pole ("Wiener Schach-Zeitung 1911)
7. Schach in den Mittelschulen ("Wiener Schach-Zeitung 1912)
8. Die Optik im Schach (Neues Wiener Abendblatt" 1922)
9. Non plus ultra ("Neue Wiener Schach-Zeitung" 1923)

III. Erzählungen

10. Ein Schacherlebnis aus dem Dreissigjährigen Kriege ("Die Quelle" 1920)
11. Münchhausens erste und letzte Schachpartie ("Kagan's Neueste Schachnachrichten" 1922)
12. Eine Mansube ("Wiener Schach-Zeitung 1912)
13. Eine Simultanproduktion in der Hölle ("Wiener Schach-Zeitung 1907)

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