Aus meinen Tagebüchern

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Von Dr. Paul Tröger

120 Seiten, kartoniert, 1986

Beyer-Verlag


Es gibt nicht allzuviele Schachbücher, bei deren Lektüre sich der Schachfreund (jeglicher Spielstärke!) vom Stress seines Hobbys erholen kann, ohne den faszinierenden Bannkreis des königlichen Spiels verlassen zu müssen. Gewiss, das Pauken von Varianten und Systemen ist notwendig, wenn man sich im Zweikampf auf den 64 Feldern behaupten will, ebenso das Vertiefen in die Probleme des Mittel- und Endspiels. Aber manchmal hat der Schachfreund doch den Wunsch, die Göttin Caissa möge ihren streng erhobenen Zeigefinger einmal fallen lassen und Entspannung gewähren bei einem Buch wie diesem. Einem Schachbuch, das man nicht auf Turniere mitnimmt sondern ins Wochenende oder in den Urlaub oder es auf das Nachttischchen legt, um vor dem Einschlafen noch etwas zu schmökern im Tagebuch eines Schachkönigs, dem nichts Schachliches und nichts Menschliches fremd ist.

Dr. Paul Tröger (geb. 1913 in Augsburg) nahm an 10 Deutschen Meisterschaften und zwei Olympiaden teil, bevor er sich aus beruflichen Gründen Turnieren fernhalten musste. Seit dem Start der Bundesliga 1963 spielt er ununterbrochen in der höchsten Klasse. 1949 starteten die "Deutschen Schachblätter" (die sich nun mit dem "Schach-Report" vereinigt haben). Trögers Kolumne "Bei Durchsicht meiner Bücher", die sich seit fast vierzig Jahren ungebrochener Beliebtheit erfreut.

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